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Leichtere und stabilere Container maximieren Nutzlast

Im Jahr 2001 begann ZPUH JK Milosz Kiedrowski, ein Containerhersteller in Nordpolen, eng mit dem schwedischen Unternehmen ILAB Container AB zusammenzuarbeiten und erhielt so Zugang zum skandinavischen Markt. Als JK 2008 die Produktion von Leichtcontainern aus hochfestem Stahl aufnahm, benötigte die Firma einen neuen Stahllieferanten. Für JK war SSAB eine eindeutige Wahl.

Die Produktionsstätten von JK befinden sich inmitten einer ruhigen Landschaft im Norden Polens. In fünf riesigen, modernen Hallen entstehen aus den sechs Meter langen Stahlblechen von SSAB durch Schneiden, Biegen, Schweißen, Strahlen und Lackieren Leichtcontainer. Diese werden über die Ostsee nach Skandinavien transportiert, wo sie hauptsächlich zum Sammeln, Transport und Recycling von Abfällen eingesetzt werden.

Von Anfang an war dem Management von JK klar, dass der verwendete Stahl wegen seiner herausragenden Qualität von SSAB stammen muss und weil die meisten skandinavischen Kunden Container aus SSAB-Stahl erwarten.

 

„Die Bleche sind dünner und leichter. Wir nutzen fast 100 % des Blechs, um den Preis auf dem Niveau eines Standardcontainers zu halten.”

 

Die anfänglichen Herausforderungen bei der Zusammenarbeit von ILAB und JK bestanden darin, das neue Material zu verstehen, alle seine Vorteile zu nutzen und die Container richtig zu bauen. Die Experten von SSAB standen von Beginn an als hervorragende Unterstützung zur Verfügung.

Die Hauptstahlgüten, die JK von SSAB kauft, sind Strenx™ 700 CR, Strenx™ 700 MC, Hardox® 400 und Hardox® 450. Zur Verarbeitung der neuen Stahlgüten erwarb JK modernste Schneide- und Biegemaschinen sowie neue Schweißfahrzeuge. Einige dieser Fahrzeuge arbeiten halbautomatisch. 

Die skandinavischen Kunden erkannten schnell die Vorteile der neuen Container. Sie sind leichter und stabiler als andere Fabrikate und können pro Ladung bis zu einer Tonne zusätzlich aufnehmen. Dank ihrer Stromlinienform sind während eines Transports Kraftstoffeinsparungen von etwa 14 % möglich. Auf diese Weise profitieren die Umwelt und die Finanzen. 

Heute sind 90 % aller von JK für den skandinavischen Markt produzierten Container Leichtcontainer aus hochfestem Stahl von SSAB. Das polnische Unternehmen ist Mitglied in den beiden SSAB-Kundenprogrammen Hardox® In My Body und My Inner Strenx™.

Für JK stand immer fest, die neuen Leichtcontainer zum gleichen Preis wie die herkömmlichen schweren Container zu verkaufen. Und das hat gut funktioniert: Der hochfeste Stahl ist zwar etwas teurer, auf der anderen Seite wird aber weniger Stahl zum Bau eines Containers benötigt und der Herstellungsprozess ist einfacher.

Der Geschäftsführer und Inhaber Milosz Kiedrowski arbeitete seit fünf Jahren für das Unternehmen, als sein Vater Janusz Kiedrowski, der die Firma 1988 gegründet hatte, im Jahr 2016 unerwartet verstarb. Nach diesem Schicksalsschlag musste er die Firmenleitung sofort übernehmen.

Das ist ihm gut gelungen. Die Produktion stieg von 11.000 Containern 2015 auf 15.500 im Jahr 2017. Sie kann aber kaum mit der Nachfrage durch polnische und ausländische Kunden Schritt halten.

 

ÜBER ZPUH JK Milosz Kiedrowski

Geschäftsführer und Inhaber: Milosz Kiedrowski
Geschäftssitz: Byslaw im Norden Polens
Anzahl der Mitarbeiter: 580
Umsatz 2017: PLN 150 Mio. (EUR 36 Mio.)
Hauptprodukte: Container verschiedener Größen. 90 Prozent aller großen Container sind Leichtcontainer aus hochfestem Stahl, der von SSAB produziert wurde.
Hauptgüten an SSAB-Stahl: Strenx 700 CR, Strenx 700 MC, Hardox 400 und Hardox 450.


www.jk.com.pl

JK Leichtere und stabilere Container maximieren Nutzlast

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Im Jahr 2001 begann ZPUH JK Milosz Kiedrowski, ein Containerhersteller in Nordpolen, eng mit dem schwedischen Unternehmen ILAB Container AB zusammenzuarbeiten und erhielt so Zugang zum skandinavischen Markt.