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Fallstudien Neue Maßstäbe für den Kippermarkt

 

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Neue Maßstäbe für den Kippermarkt

Eine enge Partnerschaft mit SSAB Shape sowie der hochfeste Stahl Strenx® ermöglichen es dem Anhänger- und Kipperhersteller Feber, seine starke Marktstellung zu festigen – durch Reduzierung von Gewicht, Kosten und Umweltauswirkungen.

Feber ist ein Hersteller von Kippern und Anhängern mit Sitz in Polen, der für seine hochwertigen Produkte und seine innovative Denkweise bekannt ist. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, Kipper mit einem geringeren Kraftstoffverbrauch und einer höheren Nutzlast herzustellen. Dafür musste man jedoch ein Material finden, mit dem die erforderlichen Konstruktionsänderungen ausgeführt werden konnten, ohne dass dabei das Budget gesprengt wird. 

Leichtere und kraftstoffeffizientere Kipper 

Seit fast zehn Jahren ist die Anwendung von hochfestem Strenx® Stahl von SSAB das Erfolgsrezept. Die Stabilität und die dennoch dünnen Abmessungen von Strenx® erlauben dem Unternehmen die Herstellung von leichteren und kraftstoffeffizienteren Endprodukten. Darüber hinaus hat Feber die enge Partnerschaft mit SSAB Shape bei vorgefertigten Komponenten geholfen, die Fertigungskosten auf ein Minimum zu reduzieren. Heute ist Strenx® Stahl in nahezu allen Kipperfahrgestellen von Feber zu finden. 

„Durch die Zusammenarbeit mit SSAB und die Anwendung von Strenx® konnte Feber die Fahrgestellkonstruktionen mit den Jahren weiter optimieren, um mehr aus dem hochfesten Stahl herauszuholen“, erklärt Janusz Kuczynski, Regionalvertriebsleiter von SSAB Polen. „Das Fahrgestell, das Feber heute fertigt, gehört in puncto Rissbeständigkeit und Kraftstoffeffizienz zu den fortschrittlichsten auf dem Markt. Dennoch wollte Feber das Gewicht noch weiter reduzieren.“

Verbesserte Rissbeständigkeit, Gewichtsreduzierung und weniger Schweißen

Ursprünglich entschied sich Feber für den Wechsel zu Strenx® Stahl (früher Domex genannt), weil die Fahrgestelle, die aus unlegiertem Stahl hergestellt wurden, zu schwer und zu rissanfällig waren. Feber entschied sich für Strenx® 700 und verwendet dies bis heute bei der Entwicklung von neuen, leichteren Fahrgestellkonstruktionen.

„Feber war mit der Wahl von Strenx® äußerst zufrieden und möchte in Zukunft noch höhere Güten wie Strenx® 960 verwenden. Dies kann zu einer weiteren Gewichtsreduzierung führen“, sagt Kuczynski.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Feber dank Strenx® 700 mit weniger Rissanfälligkeit rechnen muss.  Die hohe Festigkeit, Konsistenz und ausgezeichnete Schweißbarkeit des Stahls ermöglichen Konstruktionen, die ansonsten anfällig für Ermüdungsrisse wären. 

„Insgesamt brauchen wir bei der Herstellung dank der dünneren Profile des Fahrgestells deutlich weniger zu schweißen“, ergänzt Kuczynski. „Die geringere Dicke von Strenx® führt zu niedrigeren Schweißkosten.“

Ein weiterer Vorteil ist die Kostenreduzierung dank der vorgefertigten Komponenten von SSAB Shape.

SSAB Shape

SSAB Shape ist Teil der Mehrwert-Serviceangebote von SSAB, die mit hochfestem Stahl anfangen und eine Vielzahl an Services auf verschiedenen Ebenen umfassen – von der einfachen Verarbeitung wie Biegen und Schneiden bis zu fertigen Anwendungen und Patenten.

SSAB Shape war ein wichtiger Faktor für den Erfolg der von Feber hergestellten Kipper. Angeboten wurden Hilfestellungen bei der Konstruktion sowie Lieferungen von vorgefertigten Flanschen und Stegen, die von SSAB in Polen hergestellt wurden.

„Durch Nutzung von SSAB Shape bei der Herstellung der Flansche für das Anhängerfahrwerk bekommt Feber nicht nur eine Komponente, die alle Vorteile von Strenx® Stahl aufweist, sondern kann die Teile auch sofort in der Fertigung einsetzen und dadurch Zeit und Geld sparen.“

Biegen und Laserschweißen waren weitere Arbeitsschritte, die von SSAB Shape ausgeführt wurden, damit Feber Komponenten erhält, die in nur wenigen Schritten montiert werden können.

„Somit war Feber in der Lage, noch ausgeklügeltere und innovativere Produkte herzustellen, die neue Maßstäbe gesetzt und die eigene Wettbewerbsfähigkeit erhöht haben.“

Nach einer so langen Partnerschaft mit SSAB ist die technische Zusammenarbeit mehr oder weniger zur Routine geworden. Mit den Jahren konnte Feber optimale konstruktive Ergebnisse im Hinblick auf Gewicht und Ermüdung erreichen und dabei dank der einfachen Abläufe in der Werkstatt die Fertigungsprozesse straffen. Im Ergebnis bedeutet das hochwertige Produkte zu geringeren Produktionskosten.