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Fallstudien Design und Hardox® 500 stärken Gjerstad im Wettbewerb

 

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Design und Hardox® 500 stärken Gjerstad im Wettbewerb

Für diesen Hersteller von Baggerlöffeln stellt die Aufrüstung auf Hardox® 500 einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil dar, der dem Unternehmen erlaubt, den Fokus auf Wachstum zu richten.

„Durch die Aufrüstung zu Hardox® 500 bleiben wir der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Das ist auch genau das, was unsere Kunden von uns erwarten. Baggerlöffel von Gjerstad sind immer eine starke Marke auf dem Markt gewesen. Wir möchten unsere Stellung nicht nur behalten, sondern können uns mit dem neuen Löffel auf Wachstum konzentrieren.“

Vor etwas über einem Jahr beschloss Tor Kjetilson Moe, der CEO des norwegischen Baggerlöffelherstellers Gjerstad, seine Produkte einen Schritt weiter zu entwickeln.

Ein Fokus auf Finanzen

„Für unsere Kunden ist es meistens eine Frage des Budgets“, sagt er. „Indem wir von Hardox® 450 zu Hardox® 500 gewechselt sind, haben wir eine Schaufel entworfen, die noch leichter als früher ist. Das ist für unsere Kunden sehr wichtig. Obwohl die einzelne Schaufel nicht so viel wiegt, wissen sie, dass sich jede Gewichtsreduzierung beim Kraftstoffverbrauch auszahlt. Das ist zunehmend wichtig für die Unternehmen, die unsere Baggerlöffel verwenden.“

Gjerstad hat sich durch die umfassende Anwendung von SSAB Stahl einen guten Ruf aufgebaut. Seit über 20 Jahren ist SSAB der Hauptlieferant von Stahl für Verschleißteile in den Baggerlöffeln.

Mehr als nur ein Etikett

Hinter der ersten Reihe von Löffeln finden die Zuschauer den ersten Prototyp, der aus Hardox® 500 hergestellt ist. Lack ist nicht mehr vorhanden, da der Löffel seit 18 Monaten intensiv im Einsatz war.

„Doch der Stahl und die neue Konstruktion haben alle Erwartungen von uns und unseren Kunden erfüllt“, sagt Moe. „Er ist leichter und stärker als vergleichbare Löffel. Dies zahlt sich in verringerten Dieselkosten aus, aber es gibt noch weitere Vorteile, mit denen die Kunden langfristig rechnen können.“

Verringerte Wartungskosten

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Wartungskosten sinken. Einerseits natürlich für den Löffel selbst, doch das verringerte Gewicht am Ende des Baggerauslegers wirkt sich auch positiv auf den Verschleiß der Lager und anderen Teile an Ausleger und Gelenken aus.

Vor fast zehn Jahren hat Gjerstad die Verschleißbleche bei seinen Baggerlöffeln von Hardox® 400 auf Hardox® 450 aufgerüstet.

„Das war in unserer Branche nicht weniger als eine Revolution“, stellt Moe fest. „Wir konnten dadurch leichtere und stärkere Löffel entwickeln, die eine starke Wirkung auf den Markt hatten. Die Resonanz war überwaltigend.“

„Wenn die neue Konstruktion nur annähernd so gut einschlägt, bin ich sehr zufrieden“, sagt Moe.

Vollständig neue Konstruktion

Er hebt die Tatsache hervor, dass wir eine vollständig neue Konstruktion betrachten. Dank des reduzierten Durchmessers der Zähne und der verschiedenen Winkel auf dem Löffel selbst ist beispielsweise zum Lösen von Steinen und Felsen weniger Kraft erforderlich.

„Es ist die Kombination aus durchdachter Konstruktion und Hardox® 500, die den Unterschied ausmacht“, erklärt Moe.

Der technische Support von SSAB ist am Entwicklungsprozess beteiligt gewesen.

Wertvoller Support

„Wir bekamen über die Jahre bei allen technischen Fragen eine gute Unterstützung durch SSAB“, erklärt Moe. „Unsere Konstrukteure nehmen oft an Seminaren von SSAB über Materialeigenschaften, Schweißen und Umformen teil. Sie verwenden auch die Handbücher und nutzen die Gelegenheit, um technische Fragen direkt mit dem Helpdesk von SSAB zu besprechen.“

„Für Gjerstad war auch die globale Präsenz von SSAB ein großer Vorteil.

2006 entschloss man sich, die Fertigung in Länder mit niedrigeren Arbeitskosten zu verlagern.

„Konstruktion, Entwicklung und Wartung haben wir in Norwegen belassen, alles andere aber nach Schweden, Dänemark, Italien und Asien verlagert“, erklärt Moe. „Doch bald standen wir vor Problemen, die wir noch nicht kannten. Derartige Risse und Schäden, dass wir den Verdacht bekamen, dass unsere Lieferanten nicht Hardox® 450, sondern andere Stahlgüten anwendeten.“

Darum wandte sich Gjerstad an SSAB.

Seminare an den Standorten der Lieferanten

„Da SSAB an allen Orten, an denen wir fertigen, eine Präsenz hat, konnten wir auf einfache Weise gemeinsam Besuche und Seminare an unseren Produktionsstandorten organisieren“, sagt Moe. „Dadurch konnten wir das Problem beheben. Doch nicht nur das. Als unsere Lieferanten die Vorteile der Anwendung von Hardox® Verschleißblechen verstanden, hatten sie auch andere Applikationen, in denen Hardox® 450 Vorteile hinsichtlich Qualität und Lebensdauer bringen konnte. Dies führte dazu, dass SSAB wertvolle neue Kontakte knüpfen konnte.“