Brand protection

Die Marken von SSAB sind ein Versprechen an den Kunden. „Es geht um Identität. Mit unseren Marken werden bestimmte Erwartungen verknüpft, die wir als Unternehmen erfüllen müssen“, erklärt Johan Anderson, Global Head of Marketing and Brands bei SSAB Special Steels.

Viele Kunden kennen nur eine oder zwei der zahlreichen Marken von SSAB. „Die Marken werden je nach Relevanz für die Kunden entwickelt. So ist Strenx häufig in Industriezweigen zu finden, die große Krane herstellen und einsetzen, während die Automobilindustrie eher mit Docol vertraut ist.“

Gefälschte Produkte sind weitverbreitet und stellen ein großes Risiko für den Endkunden dar. „Es ist sehr riskant Stahl zu verwenden, der nicht ist, was er vorgibt. Die Fälschung besteht meist aus minderwertigem Material. Außerdem sind bei falschem Material auch die Reparaturempfehlungen völlig falsch, so dass die finanziellen und Sicherheitsrisiken enorm sind“, erklärt Anderson.

Die Vorgehensweise der Fälscher kann dabei variieren. Manchmal behaupten sie nur, ihr Produkt sei beispielsweise aus Hardox Stahl gefertigt. In anderen Fällen gehen sie so weit, dass sie ihren Stahl mit einer SSAB Marke kennzeichnen und sogar auf Angeboten und Rechnungen die Logos von SSAB und seinen Marken verwenden. „Mit starken Marken kann viel Geld verdient werden. Für unsere Kunden ist die Verwendung unserer Marken in ihrem Marketing sehr wichtig. Unehrliche Firmen versuchen, daraus einen Vorteil zu ziehen“, sagt Anderson.

SSAB nimmt jede Art von Produktfälschung sehr ernst und geht jedem Fall nach, der gemeldet wird. „Wir erhalten in den meisten Fällen Hinweise direkt von Kunden, deren Wettbewerber unsere Marken unrechtmäßig verwenden.“ SSAB kann jede Form von Markenrechtsverletzung unmittelbar überprüfen, da alle Kunden in Datenbanken registriert sind. „Da hunderttausende Unternehmen unsere Produkte verwenden, ist unsere Datenverarbeitung äußerst leistungsfähig.“

Beim Kauf von Produkten mit Bauteilen aus Stahl können Kunden jederzeit bei SSAB prüfen lassen, ob die Markenkennzeichnung korrekt ist. „Das kostet natürlich nichts. Darüber hinaus kann man das Material auch anhand der Seriennummer überprüfen und es so bis zum ursprünglichen Produktionsort zurückverfolgen.“

Von Anne Margrethe Mannerfelt

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